Gerätturnen Landesklasse – Tuspo zuhause stark

Gerätturnen Landesklasse

Mit nur zwei Zehnteln Abstand zum Erstplatzierten konnte die Mannschaft des Tuspo Weende am vergangenen Samstag vor heimischem Publikum einen gelungenen Einstand in die neue Saison feiern.

Gleich drei neue Eigengewächse konnten dieses Jahr erfolgreich in das Team integriert werden. Lukas Martinez (15), Linus Voss (15) und Jonas Dihazi (16) zeigten in ihrem ersten Liga-Wettkampf, dass mit ihnen in Zukunft zu rechnen ist.
Nach dem es gleich am Boden spannend begann (39,05 : 40,00), legte der Tuspo Weende am Pauschenpferd mit Kohlstruck (12,00) und Voll (11,45) zwei sehr souveräne Übungen hin und erarbeitete sich eine komfortable Führung (71,80 : 66,05). Doch die Gegner holten schon an den Ringen wieder auf. Rehbein (11,95), Voll (10,6) und Dihazi (8,65) sorgten allerdings dafür, dass der Vorsprung nicht allzu sehr schmolz.
Der Sprung ging allerdings dann deutlich an die Kleefelder (34,70 : 36,25), die an diesem Gerät zwar einfacher, aber sauberer turnten. Das machte es an den letzten beiden Geräten noch einmal richtig spannend. Am Barren sorgten Kohlstruck (13,0), Rehbein (12,1) und Dihazi (10,9) zwar mit guten Übungen für ordentliche Punktzahlen, jedoch war es wiederum Kleefeld, die hier erneut die Nase vorn hatten (36,00 : 37,35). Der Vorsprung der Weender schrumpfte auf nur noch 1,3 Punkte. Der Wettkampf musste also am letzten Gerät, dem Reck entscheiden werden. Weende begann mit Kohlstruck, der seine Kür im sicheren Stand beendete (12,30), gefolgt von Martinez (7,35) und Nobach (7,30). Da Voll verletzungsbedingt an diesem Gerät nicht starten konnte, blieb nur noch Rehbein, der erwartungsgemäß durchturnte und sich mit 11,30 Zählern dafür belohnt sah. Doch die Gäste waren auch am Reck besser und setzten sich mit 204,85 : 204,65 haarscharf an die Spitze.
Somit gewann der TV Kleefeld knapp, aber verdient den ersten Wettkampf vor Tuspo Weende (204,65), TuS Vinnhorst (196,85), SC Melle (191,55) und Oker/SalzgitterII (180,80).
Bereits am kommenden Samstag geht es mit dem zweiten Wettkampf in Braunschweig weiter. „Wir haben das Potential und wollen aufsteigen, deshalb müssen wir dort gewinnen“, offeriert Kohlstruck, „alles andere steht nicht zur Debatte.“

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