Landesliga +++ Sieg und Niederlage

Der Heimspieltag der Weenderinnen begann mit dem Spiel gegen Astfeld, die aktuell den zweiten Platz in der Tabelle belegen. Bedingt durch verhältnismäßig vielen Verletzungen, musste Weende auf viele Stammspielerinnen verzichten und trat mit nur insgesamt 8 Spielerinnen an. Im ersten Satz musste sich die Mannschaft erst einmal finden und konnte mit den von Anfang an starken Gegnern nicht ganz mithalten. Der Satz endete mit 14:25.

Mit einer leicht geänderten Aufstellung ging es dann motiviert in den zweiten Satz. Die Spielerinnen zeigten, dass sie mithalten können und führten zu Beginn. Zu viele Eigenfehler und fehlender Mut in vielen Aktionen des Angriffs spielten jedoch in die Hände von Astfeld. Weende verlor den Satz mit 19:25. Im dritten und letzten Satz sass bei Astfeld jeder Angriff und Aufschlag. Weende versuchte standzuhalten, musste jedoch auch diesen Satz mit leider nur neun Punkten abgeben. Trotz des klaren Ergebnisses gab es Phasen und Ballwechsel, in denen die Weenderinnen mit Härte und Köpfchen überzeugten und genau diese Momente nahm die Mannschaft mit in das nächste Spiel.

Zum zweiten Spiel des Tages reiste MTV Braunschweig II an. Nach einem unkonzentrierten Einstieg in den ersten Satz, bedingt durch Nervosität, konnte sich Weende nach einer wichtigen Aufschlagserie von Außenangreiferin Carina Kauf wieder fangen. Nach einer weiteren Aufschlagserie von Diagonalspielerin Lea Freckmann, gaben die Weenderinnen ihren Vorsprung von zehn Punkten nicht wieder her und gewannen den ersten Satz mit 25:17.

Im zweiten Satz führte Weende von Anfang bis Ende. In Phasen, in der die gegnerische Mannschaft näher kam, schaffte es der Trainer Patryk Pochopien in Auszeiten effektiv die

Mannschaft von aufkommender Nervosität zu lösen. „Punkt für Punkt“ arbeiteten sich die Spielerinnen mit ihrem Gesang immer näher an ihren zweiten Satzsieg des Tages (25:14).

Geradezu euphorisiert gingen die Spielerinnen in den dritten Satz. Bei dem Spielstand von 2:4 passierte das Unmögliche. Carina Kauf kam nach einer Angriffsaktion falsch auf und verdrehte sich das Knie. Schnell war klar, dass sie nicht mehr weiterspielen konnte. Damit ist sie die dritte in der Mannschaft der Weenderinnen mit einer ernsthaften Knieverletzung. Gute Besserung an dieser Stelle, Carina!

Daniela Wiemers, eigentlich Zuspielerin, sprang für Carina ein und übernahm ihre Rolle als Außenangreiferin. Noch schockiert von dem Vorfall verloren die Spielerinnen ihre anfängliche Euphorie und mussten den Satz mit 16:25 abgeben.

Zum vierten Satz nahmen sich die Spielerinnen vor das Spiel jetzt erst recht zu gewinnen.

Mit Aufschlagdruck und Entschlossenheit im Angriff erkämpfte sich Weende den Satz. So holten sie sich die wohlverdienten drei Punkte und stiegen in der Tabelle aus der „gefährlichen Zone“ nach oben. Gewidmet sei dieses hart umkämpfte Spiel dem Vater von der Diagonalspielerin Elena Meier.

Für die kommenden Spiele haben sich die Weenderinnen vorgenommen um jeden Punkt zu

kämpfen, damit sie zum Ende der Saison auch den Relegationsplatz hinter sich lassen. LF

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