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,,Felicitas“ und ,,Saphir“ erobern tänzerisch die Innenstadt von Göttingen

Al dente J.BondAm 12.04.2015 organisierte Pro City einen verkaufsoffenen Sonntag unter dem Motto: ,,Göttingen zieht an“. Felicitas hat sich für dieses Event besonders hübsch angezogen, um an drei verschiedenen Stationen ihre neu erlernten Choreographin zu präsentieren. Direkt am Marktplatz in der Nähe des Gänseliesels starteten sie vor einer erwartungsvollen Menschenmenge ihren ersten Auftritt. Die 5-7jährigen vertanzten in ihrem Musikschnitt einen Tagtraum, der von der Vision einer besseren Welt für alle Kinder erzählt. Alles unter der Obhut ihrer frisch gebackenen Übungsleiter Angelina Brodhun, Fiona Norbron und der strahlenden Eltern, welche alle begeistert diesen letztendlich dreistündigen Fußmarsch auf sich nahmen. Es folgte der freche Lolipop, den sie selbstsicher aufs Parkett bzw. Straßenpflaster legten. Als zum Schluß der Turntiger ertönte, gab es kein Halten mehr. Alle machten mit und es gab tosender Applaus, der pures Glück in die Kindergesichter zauberte und ihrem Namen alle Ehre machte. Wir waren verwundert, dass unser plötzlich gewonnenes Fanpublikum uns zur nächsten Tanzstation begleitete, um unser Tanzspektakel noch einmal zu erleben. Damit hatten wir nicht gerechnet.
Die neue Gruppe ,,Saphir“ war auch mit dabei. Ein neuer Edelstein in der Jazz-und Moderndance Abteilung? Wer weiss? Vielleicht. Das werden die nächsten Jahre zeigen. Auf jeden Fall eine Bereicherung. Die neuen Übungsleiter haben erst im Februar mit mir zusammen die Formation der 9-12jährigen ins Leben gerufen und in sensationell kurzer Zeit aufgebaut. Den jetzt mittlerweile 16 Kids haben sie in wenigen Wochen tänzerische Basiselemente übermittelt mit gleichzeitiger Choreographie. Tolle Leistung aller Beteiligten mit verläßlichen Eltern im Rücken. In coolen T-Shirts und nach nicht weniger cooler Musik meisterten sie mit Bravour ihren ersten Auftritt. Die gebastelten silber-gold glänzenden ,,Cheerleader-Puschel“ wurden professionell von den Kinderhänden bewegt und gaben dem Ganzen eine leichte glamouröse Note. Die neu erlernten Hebefiguren lösten bei den Eltern und sonstigen Zuschauern Begeisterungsstürme aus. Etwas erschöpft, durchgefroren aber unheimlich stolz und zufrieden traten wir nach dem letzten Auftritt alle den Heimweg an. Es war ein sonniger, anstrengender und doch wunderbarer Frühlingstag. Da die nächsten Auftritte in naher Zukunft liegen, bleibt beiden Gruppen nur wenig Zeit, um genau die Elemente einzustudieren, die auf dem Asphalt der Straßen nicht möglich waren.

Und das sind Bodenelemente und nochmals Bodenelemente.

Tschüß, eure Steffi

Felicitas
Show-Wettkampf ,,Rendezvous der Besten“ mit ,,Flame“ und ,,Al dente meets Inmotion“

Nun war es endlich soweit. Nach hartem Wochendtraining standen wir, völlig unter Strom gesetzt, in der ausverkauften Sparkassenarena. Nach der, wie immer hektischen Aufstellprobe, suchten wir uns leicht irritiert bei den Technikern die zwei möglichen Lichtstimmungen für unsere Auftritte aus. Keine leichte Aufgabe. Nicht zu dunkel, nicht zu hell, nicht zu bunt und vor allem nicht so viel blendenden Spot für das Akrobatikduo ,,Inmotion“ (Caro und Helge). Ein Sturz, aus der für Tänzersicht schwindelnder Höhe, wäre fatal gewesen. Da die zwei Akrobaten mit den 8 Tänzerinnen von ,,Women al dente“ auf der Bühne standen, haben sie auf eine Bodenmatte verzichtet. (Sind sie ja gewohnt). Ein bisschen Lampenfieber war schon dabei, vor allem bei einer Person, die ihren ersten Auftritt mit uns hatte und das auf einem so hochrangigem Wettkampf. Danke Tiziana, dass du dich so begeistert durch das zusätzliche Einzeltraining gekämpft hast, um die schwierige Choreo nachzulernen und uns zu unterstützen.
Der Vorhang ging nun auf. Mit gefühlvoller sowie auch dramatischer Musik erzählten wir die traurig endende Liebesgeschichte des Filmklassikers: ,,Stadt der Engel“. Caro als die hauptdarstellende Chirurgin (Meg Ryan) und Helge als perfekte Besetzung für den zu Mensch gewordenen Engel (Nicolas Cage). Und wir als Al dente, wie soll es anders sein, stellten das restliche für den Menschen eigentlich unsichbare Heer der Engel dar. Das Publikum wurde komplett unter Gänsehaut gesetzt und eine Zuschauerin kam zu Tränen gerührt nach dem Auftritt zu uns. Na, wenn da tänzerisch und schauspielerisch keine Emotionen ausgelöst wurden, dann weiß ich auch nicht. Die Juri allerdings war nicht ganz so gerührt von unserer Aufführung, wie wir und auch einige Arena-Gäste es erwartet hatten. Für das Prädikat ,,Sehr Gut“ reichte es und die teilweise phantastischen Darbietungen einiger Turnergruppen waren wirklich sehr kreativ und toll anzuschauen. Da konnten wir nicht so mithalten. Das wußten wir vorher und Tanz ist halt anders.

Für die Gruppe Flame war die Veranstaltung nicht weniger spannend und emotional. Nachdem die 12-15jährigen sich völlig selbständig geschminkt und frisiert hatten, standen sie bewaffnet mit Hüten, Boas und orientalischen Fächer an der Tanzfläche und fieberten ihrem Auftritt vor der riesigen Zuschauerkulisse entgegen. Sie hatten zwar vorher zur Jubiläumsveranstaltung des TV Adelebsen am 14.03.2015 grandiosen Erfolg mit ihrer tänzerisch erzählten Geschichte, aber das hier war schon etwas anderes und in einer anderen Größenordnung. In ihren großen Augen spiegelte sich leichte Ängstlichkeit, denn sie waren sich der anwesenden großen Konkurrenz bewußt. Angelina betrat als erste die Bühne. Begleitet von ihrer eigenen Gesangsaufnahme zog sie alle Facetten ihres Charmes, begrüßte das Puplikum und kommunizierte mit einem sprechenden Hut, den sie in ihrem Reisekoffer fand. Der Hut lud sie zu einer tänzerischen Reise ein und die anderen Tänzerinnen hüpften nach flotten Rhytmen auf die Fläche. Das Publikum klatschte gleich animiert mit und das Eis war gebrochen. Die auch musikalische Reise führte erst kurz ins Musical gefolgt von klassischen M.Jacksen- und Shakirarythmen. Die Bewertung war ,,Sehr Gut“ und ein Ausruhen kam nicht in Frage. Den nächsten Tag sollte es zum Tanz-und Gymnastik nach Volpriehausen gehen.
Am Ende war wir alle überglücklich, denn die Tanzformation ,,Skill“ qualifizierte sich unter der Leitung von Hannah Semm als einzige, der 6 teilnehmendenTuspo-Weende Gruppen, zum Landesentscheid dieser bunt gemischten und einzigartigen Wettkampfplattform. Mehr dazu in Hannas Bericht. Vorher fahren die Skill-Tänzerinnen mit völlig anderer Choreo und Kostümen zum Dance Cup. Oh je, da müssen sie bis dahin
Trainieren, trainieren und nochmals trainieren
Eure Steffi
Auftrittsmarathon von ,,Flame“ und ,,Felicitas“

Den Wettkampf vom Vortag noch in den Knochen, saßen die Flametänzerinnen schon wieder in den Autos ihrer Eltern um ins schöne Solling nach Volpriehausen zu fahren, wo das diesjahrige Tanz-und Gymnastikforum stattfinden sollte. Das war nun der vierte Auftritt innerhalb kurzer Zeit. Dort warteten schon die aufgeregten Kleinen von Felicitas, welche sich auf dem Klettergerüst des danebenliegenden Spielplatzes unter den besorgten Augen ihrer Eltern warmturnten. Jetzt nur nicht runterfallen. Mit hochrotem und verschwitzten Gesicht ging es nach überprüfter Vollzähligkeit in die angenehm kühle Halle. Diese wurde von Flame mehr als Eisschrank empfunden. In leichten und schön glitzernden Kleidern (die haben wir uns etwas mehr kosten lassen), waren sie vor Kälte bibbernd in ihre Schmink-und Frisierprozedur vertieft. Bei der Affenhitze draußen, hatte man natürlich keine Jacken dabei. Felicitas hatte keine Temperaturprobleme. Sie turnten unermüdlich auf den, sich in der Halle befindenden, Turnmatten. Die von den Eltern liebevoll gebundenen und mit Schmetterling verzierten Kinderzöpfe verwandelten sich langsam in Vogelnesterartige Gebilde und die rosanen Legins ließen kaum noch Farbe erkennen und zeigten Spuren des Spielzeugsandes, der jetzt irgendwie an jedem Körperteil klebte. Die Veranstaltung begann und die kleinen Wildfänge saßen jetzt brav mit ihren ÜL Angelina und Fiona am Rand der Tanzfläche oder neben ihren Eltern, die von den aufgestellten Sitz-und Tischgarnituren aus, die nächsten 3 Stunden Programm verfolgten. Natürlich gemütlich mit Kaffee und Kuchen. Die Kleinen waren zuerst dran und warteten geduldig auf den Beginn ihrer Musik. Sie nahmen nach der Aufstellung und Positionierung mein Kommando: ,,Nicht mehr bewegen“ sehr ernst. (Atmen war gerade noch erlaubt). Die Minuten verstrichen, aber es kam leider keine Musik. Sie wurden auf einen späteren Auftritt vertröstet und ernteten schon mal Applaus. Als ihre Musik beim zweiten Versuch funktionierte, tanzten sie wie immer voller Begeisterung. ,,Och, schon wieder so schnell vorbei“, war in den Kindergesichtern zu lesen und auch in denen der Eltern.

Unsere ,,Flämmchen“ tanzten viel entspannter und präziser wie am Vortag in der Sparkassenarena. Ihre Gesichter sprühten förmlich Flammen und das Publikum war schnell entzündet. Nach Beendigung der, wie immer sehr abwechslungsreichen Veranstaltung, war das Feuer der Mädels gar nicht mehr zu löschen. Die Halle wurde schon ausgefegt und die 12-15jährigen fegten immer noch mit ihren Sprüngen über die Fläche und versuchten neue Drehungen. Nach ausgelassener Fotosession stürmten sie endlich in ihre Garderobe, um sich wieder in die Alltagsklamotten zu schmeißen und das hinterlassene Chaos zu ordnen. Zufrieden stiegen sie wieder in die elterlichen Autos und genossen die letzten Sonnenstrahlen des Sonntags. Schule war noch sooo weit weg, und man verliert nie Hoffnung, dass sich versäumte Hausaufgaben von selbst machen. Bis zum nächsten Training vergehen nun wieder 2 lange Schultage, in denen erst erstmal wieder heisst:

Lernen, pauken und nochmals lernen

Eure Steffi

,,Al dente“ tanzt mit James Bond auf der Jubiläumsfeier der Firma: ,,Beton-und Abrisstechnik“

Einige werden jetzt schmunzeln. Ne, ne, wir sind noch nicht so weit. Ich meine fürs Einbetonieren, geschweige denn Abriss.
Der 12.06.2015 war ein heißer hochsommerlicherTag mit gefühlten 30 Grad im Schatten und unsere Auftrittsfläche befand sich im Freien in der vollen, tollen Sonne. Beton bzw. Asphalt war da auch. Doch der darüber gelegte Teppichboden sollte unsere Knie vor Abschürfungen schützen, was er auch tat. Ich hatte nicht mal ne Laufmasche, höchsten Sonnenbrand im Gesicht.(Scherz) Unser ,,Opener“ war der Can-Can, der wie immer jede Lokation sofort in ein Moulin Rouge verwandelt und für ausgelassene Stimmung sorgt. Nun wurde es für uns ernster aber beschwibbster. Nach dem Motto: ,,Gerührt und nicht verschüttet“ schwankte unser James Bond auf die Tanzfläche. Das Publikum dachte sich bestimmt: ,,Naaa, der hat wohl einen Wodka-Martini zuviel getrunken.“ Nach einem virtuellen Telefongespräch bekam er auch noch die Lizens zum Tanzen. Die Mädels wollten eigentlich auf Party und hatten sich mächtig in Schale geworfen. In knallrote Kleider, die durch Andreas fleißigen Näh-Hände einen raffinierten Schlitz mit Diamant bekamen und erst so einigermaßen tanztauglich gemacht wurden. Für die Kleider selbst und auch für einige Mädels war es der erste Auftritt mit unsere neuen Wettkampfchoreographie. Alles lief gut, samt schwieriger Hebeelemente und James Bond war nach dem Tanz plötzlich wieder stocknüchtern. Ich verrate nicht wer hinter dem Dreitagebart steckt. Erkennt man warscheinlich sofort. Für uns Mädels gab es jetzt natürlich Champagner und wir waren recht froh, dass wir uns beim Tanzen nicht in den Kleidern verfitzt haben. Schauen jetzt optimistisch auf unseren nächsten Geheimauftrag, natürlich mit 007 im Schlepptau. Noch eine Woche bis zum Dance Cup 2015.

Bis dahin heisst es: Abtauchen,in Tarnung gehen, nicht auffallen und bissel trainieren

Eure Steffi

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