Faustball Turniere in Witzenhausen & Diemarden

Turnier in Witzenhausen (HH) Am 07.11.2009 reisten wir zur Teilnahme am dortigen Faustball-Turnier nach Witzenhausen. Am Start waren ferner zwei Mannschaften des Gastgebers, der TG Witzenhausen, sowie unsere Faustballfreunde aus Vaake, Frankfurt/Main, Langen, Diemarden und Dransfeld. Unser erstes Spiel um 10.20 Uhr gegen TSV Vaake konnten wir sicher mit 20:12 Punkten. gewinnen.

Danach hatten wir leider eine extrem lange Spielpause – 7 Durchgänge; bis 13 Uhr – ehe wir wieder ins Geschehen eingriffen. Wir fanden nicht zu unserem Rhythmus und verloren gegen TG Witzenhausen I mit 13:15 Punkten. Im letzten Spiel der Vorrunde gegen den ESV Frankfurt war alles wieder im Lot und wir gewannen sicher mit 22:10 Punkten. Damit qualifizierten wir uns als Erster der Gruppe A direkt für die Finalrunde. Hier trafen wir auf den TSV Diemarden. In einem spannenden Spiel verloren wir letztlich etwas unglücklich mit 16:17 Punkten. Im Spiel um Platz 3 konnten wir uns dann aber mit 17:16 durchsetzen. Endstand: TSV Vaake, TSV Diemarden, SG Tuspo Weende/MTV Grone

Faustball-Turnier in DiemardenErsatzgeschwächt fuhren wir am 15.11.2009 zum Turnier nach Diemarden. Dietmar Jacobi hatte sich in Witzenhausen eine schlimme Zerrung im Oberschenkel zugezogen und fiel als zuverlässiger Hintermann aus. In einer einfachen Punktrunde spielten wir um Sieg und Platz. Das erste Spiel gegen den TSV Vaake gewannen wir souverän mit 20:9 Punkten. Auch gegen TG Witzenhausen (21:11) und DSC Dransfeld (21:13) konnten wir Siege einfahren. Gegen TSV Diemarden unterlagen wir mit 14:22 Punkten. und gegen Post SV Osterode sogar mit 14:28 Punkten. deutlich. Anzumerken ist hier jedoch, dass unser Schlagmann Frömmel aufgrund einer Reizung der Achilles-Sehne sehr in seinem Bewegungs-ablauf behindert war. Endstand: Post SV Osterode, TSV Diemarden, SG Tuspo Weende/MTV Grone

Saison-Abschluss 2009

„Ich bin „Catharina von Rauschenplaten“ eine sehr vermögende Göttinger Bürgerin. Mein Mann ist der Bürgermeister der Stadt. Aber er ist nicht oft zu Hause, weil er ein sehr erfolgreicher Kaufmann ist. Ich bin daher oft allein, was aber nur für das Reisen schlecht ist; denn allein darf eine ehrbare Frau nicht verreisen. Sonst stört mich die häufige Abwesenheit meines Teuren nicht, im Gegenteil. Ich lebe in dritter Ehe mit meinem Mann; d.h. ich wurde zweimal weitergereicht. Ich habe noch sieben lebende Kinder und bewohne ein schönes Haus innerhalb der Stadtmauer.“, so etwa stellte sich die Gästeführerin Ulrike Fehlau vom Göttingen Tourismus vor, als wir uns mit ihr im Alten Rathaus zur Stadtführung: „Hexen, Pest und Liebe“ trafen. Sie war in der Kleidung des Mittelalters gewandet und entführte uns in das Jahr 1598. Die Führung war der Auftakt zu unserer diesjährigen Saison-Abschlussfeier. Mit launigen Worten erklärte uns Catharina von Rauschenplaten die damalige Lebensart der Göttinger Bürger. Uns wurde schnell klar, dass man ganz gut leben konnte, wenn man zum vermögenden Teil der Bürgerschaft gehörte. Schlecht hatten es die Armen, insbesondere die armen Frauen. Und wenn sie Pech hatten, z. B. zur Witwe wurden, konnten sie sehr schnell als „Hexe“ auf einer Kuhhaut zum Schafott auf dem Leineberg geschleppt werden. Reiche Witwen hingegen wurden weitergereicht. Und wenn sie so hübsch waren wie unsere Catharina, dann zahlte sich das auch noch aus. Es war ein sehr kurzweiliger und sehr interessanter Ausflug in das mittelalterliche Göttingen: Im Alten Rathaus und darum herum. Noch einmal „Danke“ an Frau Fehlau.

Im Anschluss an die Führung trafen wir uns mit den Sportfreunde, die nicht an der Nachmittagsveranstaltung teilgenommen hatten im Jahnheim auf dem Springberg. Zum gemeinsamen Abendessen waren wir insgesamt 34 Personen, die sich die köstlichen „Rouladen an Apfel-Rotkraut, buntem Gemüse, Spätzle und/oder Kartoffeln“ schmecken ließen. Ein leckeres Dessert „Vanille-Eis auf Roter Grütze mit Schlagsahne“ rundete den festlichen Genuss ab. Zum Festlichen hat aber auch Regina mit ihrer super Tischdekoration nicht unwesentlich beigetragen. Ein herzliches Dankeschön auch an die Abteilung „Unterhaltung“. Die Sportfreunde Dieter (Gadde) mit seiner Drehorgel, Werner (Lüddeke) Entertainment und Klaus (Könnecke) mit seinem Kleinen Klaus -seinem MINI-Akkordeon- steuerten wunderschöne Vorträge bei. Es blieb kaum noch Zeit zum Klönen. Der Abend verging wie im Fluge, und Mitternacht war nicht mehr weit, als der Letzte sich auf den Heimweg machte. Schön war´s wieder, und zu kurz!!!

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