Bericht über die „Jubiläumsfahrt 2012“

Unsere diesjährige Ausfahrt führte uns vom 19. – 26.08.2012 nach „Greetsiel / Ostfriesland“

Wir übernachteten im „Hotel Hohes Haus“ direkt im Ortkern in unmittelbarer Nähe des Hafens.

Los ging es mit 38 Reisefreunden am Sonntag, dem 19.08. pünktlich um 8.oo Uhr in Weende. Die Fahrt führte uns bei hochsommerlichen Temperaturen (35°C) über die BAB nach Bad Zwischenahn, wo wir unsere Mittagsrast mit Eichsfelder Wurst einlegten. Unser Ziel das „Hotel Hohes Haus“ in Greetsiel (Bild 1) erreichten wir gegen 16.oo Uhr. Nachdem wir die schönen Zimmer bezogen hatten, nutzte jeder die noch verbleibende Zeit bis zum Abendessen zu einem kleinen Spaziergang zum Hafen.0007

Zum Schluss des ereignisreichen Tages nahmen wir noch einen Schlummertrunk ein.

Am Montag, dem 20.08. stand die Besichtigung der „Kreuzkirche von Pewsum“ auf dem Programm, bevor wir nach „Emden“ weiterfuhren, (Bild 3) wo wir eine Hafenrundfahrt machten. Nach der Rundfahrt stand die verbleibende Zeit bis zur Rückfahrt zur freien Verfügung. Einige wanderten zur „einzigen“ noch im Betrieb befindlichen „Kesselschleuse“ in Europa, der Rest machte einen Spaziergang durch die Stadt Emden. Die Rückfahrt führte uns über die „Knock“ und weiter durch die „Krummhörn“ nach Greetsiel. Am „Pilsumer Leuchtturm“ (auch Otto-Turm genannt) machten wir noch eine kleine Pause und konnten über den Deich in Richtung Borkum sehen. Nach dem Abendessen wurde noch etwas zusammengesessen und über den vergangenen Tag gesprochen.

Dienstag, den 21.08. fuhren wir um 9.oo Uhr ab nach „Groningen“ in den Niederlanden. Hier machten wir eine „Grachtenfahrt“, von der wir schöne Ausblicke auf die Stadt hatten. Den geplanten Spaziergang durch die Stadt ließen wir ausfallen, denn in der Innenstadt wurde gebaut. Wir wollten uns den Krach nicht antun, denn Baustelle hatten wir ja auch in Göttingen. Die Rückfahrt führte uns durch die „Provinz Groningen“ nach „Appingedam“, einer kleinen, gemütlichen Stadt an kleinen Kanälen, weiter über „Delfzijl“ zurück nach Greetsiel. Das Wetter war auch an diesem Tag wieder sehr schön. Die Hitze des Sonntags hatte sich etwas gelegt, dadurch war es jetzt gut auszuhalten. Auch heute wurde wieder ein kleiner Spaziergang zum Hafen gemacht. Heute konnten wir einige Kutter beobachten, die ihren Fang löschten.

Am Mittwoch, dem 22.08. stand wieder ein ausgiebiges Besichtigungsprogramm an. Zuerst fuhren wir zum „Emssperrwerk“ in Gandersum. Zwei Damen erzählten uns etwas über die Entstehung und den Bau des Sperrwerkes, außerdem sahen wir noch einen interessanten Film. Nach den Erklärungen konnten wir uns unmittelbar am Bauwerk noch ein Bild von der Größe und der baulichen Meisterleistung machen. Unsere Mittagspause legten wir hier am Sperrwerk auf dem Parkplatz ein. Anschließend fuhren wir zusammen mit der einen Fremdenführerin nach „Leer“. Hier wartete noch eine Kollegin auf uns und in zwei Gruppen machten wir einen Rundgang durch die schöne Stadt Leer. Wir waren begeistert von dieser kleinen Stadt mit seinen schönen, alten Häusern. Die Rückfahrt nach Greetsiel ging durch das „Fehngebiet“.

Donnerstag, den 23.08. Heute war das sogenannte „Highlite“ der Woche. Wir fuhren nach Papenburg, um die „Meyer – Werft“ zu besichtigen. Auf dem Parkplatz am alten Standort der Meyer – Werft in Papenburg nahmen wir den Fremdenführer auf. Während der Fahrt zur Werft gab er uns schon einige wichtige Erklärungen über die Werft. Als wir am Haupttor ankamen lag das neue, ausgedockte Schiff direkt vor uns. Es war gewaltig. Durch die Empfangshalle, in der wir wieder Erklärungen bekamen, ging es weiter in die große Fertigungshalle. Von der Empore hatten wir einen guten Blick auf den schon auf der Helling liegenden Neubau. Weiter ging es dann durch die zweite Halle, in dem ein „Aida-Schiff“ den letzten Schliff bekommt. Ausgedockt wird es im Frühjahr. Hier wurden uns auch wieder einige Erklärungen gegeben. In diesem Schiff wurden 2500 km Kabel!! verlegt. Nach der Besichtigung fuhren wir wieder nach Papenburg zurück und besichtigten nach der Mittagspause noch das „Venedig des Nordens“. Papenburg ist eine herrliche Stadt mit Kanälen, auf denen kleine Segelschiffe fest liegen, die von Auszubildenden der Meyer-Werft in der Vergangenheit gebaut wurden. Die Rückfahrt nach Greetsiel verlief unspektakulär, wir fuhren über die Autobahn. Im Bus wurden aber angeregte Unterhaltungen über das gesehene, fertige Schiff, sowie über die gesamte Werft und auch die Stadt Papenburg geführt.

Am Freitag, den 24.08. sollte es etwas ruhiger zugehen. Heute war kein Zeitplan einzuhalten. Wir wollten auf der Küstenstraße entlang bis nach Jever fahren Unterwegs machten wir an den bekannten Sielorten wie: Neßmersiel, Dornumersiel, Bensersiel und Neuharlingersiel kleine Besichtigungspausen. In „Neuharlingersiel“ legten wir auf einem Parkplatz unmittelbar am Hafen unsere Mittagspause ein. Wir hatten eine gute Sicht auf die vorgelagerten ostfriesischen Inseln Spiekeroog und Wangerooge. Nach dem Mittagessen fuhren wir über Carolinensiel nach Jever. Hier machten wir einen kleinen Spaziergang zum Schloss, bevor wir dann über Wittmund und Aurich wieder nach Greetsiel zurückfuhren.

Der letzte Tag in Greetsiel war ein Ruhetag. Trotzdem unternahmen 30 Reisefreunde eine Rundfahrt auf dem Greetsieler Kanal und konnten von hier einige versteckte Sehenswürdigkeiten des Ortes sehen. Die restlichen Reisefreunde nutzten die Zeit zum Einkaufsbummel bzw. zum ausgiebigen Spaziergang durch den kleinen Fischerort. Bei einem Umtrunk am Abend klang dann die schöne, erlebnisreiche Woche in Greetsiel und Ostfriesland aus. Alle waren sehr zufrieden. Wetter, Wochenprogramm, Unterkunft und Essen waren ausgezeichnet gewesen.

Am Sonntag, dem 26.08. fuhren wir dann über Oldenburg, hier noch ein kleiner Stadtrundgang, zurück nach Göttingen.

Wir fuhren zusammen nach „Greetsiel“

Für das Jahr 2013 wurde schon ein neues Ziel ausgesucht, nämlich das „Gebiet um die Müritz“

Euer Wanderwart und Reiseleiter der Wanderfahrt.

Diter Borchert

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